Sommerekzem bald ist es wieder so weit

Pferde mit Neigung zum Sommerekzem reagieren sehr empfindlich auf Schadstoffe im Futter

Schadstoffe im Pferdefutter sind für kein Pferd gesund und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Pferde mit der Neigung zum Sommerekzem gehören allerdings zu jenen Pferden, die auf schädliche Stoffe in ihrem Futter noch empfindlicher reagieren als viele andere Pferde.

Nicht nur im Sommer die Leber des Ekzemers schonen

Nicht nur Eiweiß oder Zucker im Gras in großen Mengen belasten die Leber eines Pferdes. Man sollte deshalb nicht den Fehler machen und nur im Sommer darauf achten, dass ein Ekzemer nicht zu viel Weidegras fressen kann. Auch das übrige Futter ist wichtig, um die Leber des Ekzemers gesund zu halten, und das gilt das ganze Jahr über, auch im Winter. Man sollte sich nicht durch den Rückgang des Sommerekzems im Winter darüber hinweg täuschen lassen, dass die krank machenden Faktoren beim Sommerekzemer das ganze Jahr hindurch so gering wie möglich gehalten werden sollten. Sehr gefährlich sind Schimmelpilztoxine, die die Leber sehr stark belasten können, und gerade ein Pferd mit der Neigung zum Sommerekzem reagiert darauf besonders empfindlich. Es sollte also immer darauf geachtet werden, dass diese Pferde nur Heu und Stroh von allerbester Qualität erhalten. Auch das Zusatzfutter darf unter keinen Umständen mit Schimmelpilzen kontaminiert sein. Das gilt sowohl für Müsli und Getreide wie auch für Dinge wie angelaufene Möhren und anderes Obst und Gemüse, das dem Ekzemer auf jeden Fall nur frisch und sauber angeboten werden darf. Vitalpilze für Pferde von vitalpilze-naturheilkraft.de können eine sinnvoller Ergänzung zum Zusatzfutter sein, fragen sie Ihren Pferdearz.

Ebenfalls gefährlich für die Leber können biogene Amine werden, die sich besonders in Heulage und noch häufiger in Silage sehr leicht ausbreiten können. Das gleiche gilt bei Heulage für Schimmel oder giftige Substanzen aus versehentlich in so einen Ballen geratenen Giftpflanzen, die sich über den Siliervorgang dann im gesamten Heulage-Ballen ausbreiten. Damit es zur Schimmelbildung im Ballen kommt, genügt oft nur ein kaum sichtbares Loch in der Schutzfolie. Auch wenn generell gesagt werden kann, dass für die meisten Pferde abgesehen von Heustaub-Allergikern Heu besser als Heulage oder gar Silage ist, so trifft das auf das Pferd mit Neigung zum Sommerekzem, das auf alle die Leber belastenden Stoffe noch empfindlicher als seine Artgenossen reagiert, erst recht zu.

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